
Guten „Flug“, lieber Helmut!
„Wir gratulieren dir nun schon, zu deiner bald’gen Pension“, stimmte der „Schulchor“, bestehend aus Kindern, Lehrern, zahlreich erschienenen Eltern und geladenen Gästen nach der Melodie „Wie schön, dass du geboren bist“ an, als Helmut Jonas mit seiner Frau und Tochter die vollbesetzte Aula betrat.
Der 31. Januar 2011 war Herrn Jonas letzter „Arbeitstag“ an der Grundschule, da er danach die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit begann. Nach 39 Jahren im Lehrerberuf und 24 Jahren als Leiter der KGS Zingsheim hat er seinen vorzeitigen Ruhstand wirklich verdient, da waren sich wohl alle Anwesenden einig, aber gerne gehen, ließ ihn, wie in der zweieinhalbstündigen Feier deutlich zum Ausdruck kam, niemand.
Der Bühnenraum war mit bunten Häusern geschmückt, die Kinder der 4. Schuljahre nach Vorlage des zeitgenössischen amerikanischen Pop-Art-Malers James Rizzi gemalt hatten. Mit dem Wunsch „Guten „Flug“, lieber Helmut!“, der als Kondensstreifen hinter einem Flugzeug zu sehen war, das – mit Helmut Jonas und seiner Frau an Bord – über den „Häusern New Yorks“ schwebte, wünschte man dem scheidenden Schulleiter nicht nur gute Flüge zu seinen vielen, oft weit entfernten Urlaubszielen, sondern auch alles erdenklich Gute für seinen „Unruhestand“.
Die Schulgemeinde bescherte Herrn Jonas mit tollen Beiträgen der acht Klassen, der Chor- und Flöten-AG, der Elternpflegschaft, des Lehrerkollegiums sowie einer musikalischen Solodarbietung eine gelungene und abwechslungsreiche Feier, die nicht nur bei dem „Pensionär“ ein Wechselbad der Gefühle hervorrief: Freude, Dankbarkeit und sicher auch viel Wehmut!
In den Reden von Schulrätin Renate Katz, Bürgermeister Wilfried Pracht, Schulpflegschaftsvorsitzender Doris Nuß und Konrektorin Rita Tutsch wurden vor allem Herrn Jonas menschliche, humorvolle und sportbegeisterte Art hervorgehoben.
Seine sportliche Fitness musste er gegen Ende der Feier bei einer „Pensions-Tauglichkeits-Prüfung“ unter Beweis stellen. Wie erwartet meisterte Helmut Jonas die meisten der ihm gestellten Aufgaben mit Bravour, so dass man ihn guten Gewissens, wenn auch mit großem Bedauern, in die baldige Pension entlassen konnte.
„Guten Flug, lieber Helmut!“